Samstag, Juli 22, 2017

Südafrika - Kapstadt, Tafelberg und Kap der guten Hoffnung

Life_Gourmet
Folgende Artikel gingen diesem Südafrika Bericht voraus:
- Südafrika - Johannesburg und Kruger-Nationalpark
- Südafrika, Lesotho, Wildcoast und Garden Route

Heute geht es zu meinem letzten Beitrag aus Südafrika, bevor ich für knapp 20 Tage in die Heimat geflogen bin, um meine Reise im Anschluss in Südamerika fortzusetzen.

In Mosselbay gibt es eigentlich nicht viel zu erleben, man kann Spaziergänge am Meer machen, auf den Berg spazieren und hier und da die ein oder andere Wanderung machen. Alle Touren und Tourangebote führen raus aus dem kleinen Ort in andrer Regionen zum Sand surfen, Hai tauchen oder Wale beobachten. Einen Tag nach mir, hielten auch Mareen und Tom Einzug in Mosselbay und gemeinsam erkundeten wir die Gegend etwas, bevor wir gemeinsam weiter nach Stellenbosch zu einer unumgänglichen Weinverkostung aufbrachen.
Leuchtturm in Mosselbay
Blick vom Berg in Mosselbay
Gegen den späten Abend erreichen wir Stellenbosch, wie gut, dass Mareen und Tom unterwegs 2 Engländerinnen kennengelernt haben, welche bereits für den nächsten Tag eine gemeinsame Weintour für uns alle organisiert haben. Der kleine Tourbus holt uns am Hostel ab und anschließen sammeln wir auch die Engländerinnen ein. (Libby und Michaela). Unsere Tourgruppe bestand nur aus uns 5 und unserem freundlichen Guide. Wir besuchten 5 Weingüter und genossen das ein oder andere Gläschen Wein, während wir natürlich eine Menge Spaß dabei hatten verschiedene Geschmäcker, Aromen, Nuancen und Eigenheiten der uns angebotenen, vergorenen Traubensäfte herauszuschmecken. Natürlichen konnten wir die Weine bei der wundervollen Natur mit den Bergen und der etwas herbstlich anmutenden Umgebung umso mehr genießen.
 
Letzte Station auf meiner Reise durch Südafrika wird natürlich Kapstadt, was auch sonst?
Mit dem Bus und zu Fuß erkunden wir gemeinsam die Stadt und Ihre Facetten und da unsere Flüge bereits in wenigen Tagen gingen, entschlossen wir uns dazu die Seilbahn auf den Tafelberg zu nutzen statt diesen selbstständig zu erklimmen. Die Aussicht ist wie nicht anders zu erwarten atemberaubend und eine Fahrt oder einen Aufstieg alle Mal Wert, wie sollte es auch anders sein ... wir hatten natürlich wieder einmal viel Glück mit dem Wetter.
Sonnenuntergang vom Signal Hill
Ausblick Tafelberg
Spaziergang in Kapstadt
Tafelberg
Am nächsten Tag geht es auf eine Peninsula Tour zum "Kap der guten Hoffnung" und dem "Cape Point". Quasi im vorbei fahren besuchen wir noch ein paar Pinguine und können diesen gar nicht genug dabei zusehen, wie sie im Wasser spielen und am Strand langsam vor sich hin watscheln. Weiter geht es mit dem Fahrrad über die Halbinsel in Richtung Mittagessen an einer "Campingstation", bevor wir mit dem Bus weiter in Richtung Cape Point fahren, welcher der Süd-östlichste Punkt von Afrika ist.
Natürlich gibt es auch in Südafrika den einen oder anderen Ort, der auf die Geschichte des Landes einen ganz entscheidenden Einfluss auf hatte und einen von diesen schauten wir uns am folgenden Tag an, denn hierbei handelt es sich um das Gefängnis in dem Nelson Mandela einen großen Teil seines Lebens verbrachte, bevor er im Jahre 1991 zum Präsidenten von Südafrika wurde.
Knapp 1 Monat verbrachte ich in Südafrika/Lesotho und konnte neben zahlreichen wilden Tieren bei einer Safari, die wundervolle, vielseitige, unbeschreiblich schöne Landschaft des Landes, unzählige atemberaubende Sonnenauf- und Untergänge, sowie Einblicke in die Lebensumstände von einem Naturvolk und zahlreiche persönliche Geschichten und Schicksale in dieser Zeit zu diesem Kapitel meiner Reise und meines Lebens hinzufügen. Es war durchaus interessant zu erfahren, dass nicht jeder Schwarze Nelson Mandela für einen Held hält, nicht jeder Südafrika als Land des Schwarzen Mannes bezeichnen würde, da immerhin knapp 80% des Landes weißen Menschen gehört und das obwohl knapp 49 Millionen schwarze und nur 5 Millionen weiße das Land bewohnen. Eindrücke, Geschichten, Erlebnisse die man nirgendswo kaufen kann, denn die Momente in denen Menschen dir persönlich Ihre Geschichte erzählen oder Ihre Meinung zu Dingen in Ihrem eigenen Land berühren dich mehr als jedes Buch es je tun könnte.
Ein Land in dem die Schere zwischen Reich und wirklich bitter arm so riesig klafft, dass man an einigen Stellen Blechhütten neben Wolkenkratzern sieht und ein moderne Autobahnen durch kilometerlange Armenviertel führen, bietet auch einem selbst so viele Eindrücke für die man sich sicher noch viel mehr Zeit nehmen kann, als ich es mit einem Monat getan habe. Denn nach 280 Tagen geht es für mich im Anschluss für 20 Tage zurück nach Deutschland/Österreich, bevor meine Reise mit Südamerika weiter geht.

Life_Gourmet / Autor & Editor

Ich bin ein abenteuerlustiger, neugieriger, optimistischer, ehrgeiziger, kontaktfreudiger Realist der es liebt sich Wissen anzueignen. Neue Herausforderungen sind mein Steckenpferd und ich liebe das Reisen und Erkunden neuer Orte und Kulturen.

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