Donnerstag, Januar 05, 2017

Neuseeland - Von Christchurch in den Süden über Tekapo und Mount Cook

Life_Gourmet

Hier findet ihr meinen ersten Beitrag aus Neuseeland:

Auf in Richtung Süden ging es von Christchurch in unserer "Blue Berry", wie die Autovermietung unseren Mietwagen liebevoll nennt. Mit meinen 3 Travelmates war das erste Ziel der berühmte See Tekapo. Auf halber Strecke machten wir Halt in Geraldine und bezogen dort unser erstes Hostel auf dieser Reise, da alles in der Nähe des Sees bereits ausgebucht war. Am Tekapo folgten wir einem kleinen Wanderweg auf der südlichen Seite des Sees der uns auf die Spitze von Mount John führte. Am Gipfel angekommen bot sich uns ein wundervoller Ausblick über den See und die riesige Bergkette des Mount Cook Nationalparks. Während wir auf Mount John verweilten zogen die Wolken langsam zu und es begann langsam zu nieseln, welch ein Glück für uns, denn so konnten wir ein Foto mit Regenbogen über dem See und der Bergkette im Hintergrund ergattern.
Lake Tekapo
Lake Tekapo
Am nächsten Morgen fuhren wir von Geraldine erneut am Tekapo vorbei und frühstückten am See Pukaki, welcher uns bereits einen super Vorgeschmack mit Aussicht auf die Berge rund um  Mount Cook präsentierte. Im Anschluss bezogen wir unser nächstes Hostel etwas Südlich von Twizel und fuhren von dort aus ca.30 Minuten zum Staudamm "Benmore". Hier gab es eine kleine Wanderung von ca. 3 Std die uns von unserem Gastgeber Toni im Hostel ans Herz gelegt wurde, welche wir natürlich nicht auslassen konnten.
Lake Pukaki

Ausblick vom Benmore Track
Am Straßenrand in Richtung "Benmore"
Am folgenden Tag hatte Monika Geburtstag und das feierten wir natürlich wie es sich in Neuseeland gehört, mit einer schönen Wanderung am Mount Cook. Der Hooker Valley Track und der Kea Point Track standen auf unserem Plan, bevor wir bei Kaffee und Kuchen in einem Café in Twizel zusammen saßen. Für den Abend kochten wir dann gemeinsam für Monika und ließen den Abend beim Film Herr der Ringe Teil 1 ausklingen. (Die Mädels kannten ganz Klischeehaft die Filme nicht)
Kea Point Track
Kea Point Track
Hooker Valley Track mit Blick auf den Gletscher
Unsere nächste Tagesetappe führte uns zurück an die Ostküste der Süd Insel nach Oamaru. Hier kann man an verschiedenen Orten wilde Pinguine beobachten und durch die kleine Stadt schlendern. Neben kleinen Geschäften, einer Galerie und dem Wasserdampf Museum ist dieses Städtchen allerdings eher übersichtlich, daher zog es uns zügig weiter nach Dunedin.  Auf dem Weg von Stadt zu Stadt liegen über einen kleinen Umweg die Moeraki Boulders, welche bei Ebbe am Strand darauf warten besucht zu werden. Hierbei handelt es sich um runde Felsen, welche Jahrhunderte lang unter dem Sand des Strandes verborgen lagen und sich erst in den letzten Jahren einer immer größer werdenden Beliebtheit bei Touristen erfreuen. In Dunedin besuchten wir die steilste Straße der Welt (Baldwin Street), den Stadtkern mit einem wundervollen alten Bahnhofsgebäude und die Halbinsel Otago, welche uns mehrfach wärmstens empfohlen wurde. Am Ende dieser Halbinsel befindet sich der Harington Point an dem man sowohl Pinguine, Robben, wie auch wilde Albatrosse beobachten kann. Bevor es dann weiter in Richtung Süden ging, besuchten wir den Tunnel Beach, welcher nur etwas Südlich von Dunedin liegt. Hier kann man über eine natürliche Brücke auf einen mit dem Land verbundenen Felsen laufen, der ins Meer hinein ragt und bereits zum Teil unterspült wurde (die natürliche Brücke). Schaut einfach auf dem Foto was ihr euch darunter vorstellen könnt.
Wasserdampf-Museum (Steampunk)
Moeraki Boulders
Otago Halbinsel
Otago Halbinsel - Harington Point
Otago Halbinsel
Baldwin Street (Die steilste Straße der Welt)
Dunedin - Bahnhof
Dunedin
Tunnel Beach
Tunnel Beach
Unser nächstes Hostel bezogen wir in der Nähe von Owaka in der Catlins Coast. Ein absolutes Highlight, welches für alle Bustouristen und viele schlecht informierte Touristen weg fällt ist der Nugget Point. Ich selbst hatte vor meiner Reise aus einer Dokumentation davon erfahren und diesen besonderen Ort direkt in meine Google-Karte eingespeichert. Was erwartet euch? Ein einsamer Leuchtturm am Ende einer Schotterstraße (gravel road), welcher weit ins Meer hinein ragt und einen fantastischen Ausblick über die Buchten, Klippen und vorgelagerten Felsformationen der Küste bietet. Neben vielen verschiedenen Vogelarten, Robben und Pinguinen hatten wir sogar das Glück zahlreiche wilde Delfine beobachten zu können. Besonders bei Sonnenuntergang ein echtes Highlight für das jeder sich Zeit nehmen sollte.
Nugget Point Lighthouse
Nugget Point Lighthouse
Die Catlins Coast bezeichnet die Südöstliche Region der Süd Insel in der sich unter anderem Jacks Blowhole, die Puraukanui Falls, der Wilkie See, die Mc Lean Falls, die Cathedral Caves, die Curio Bay, der Slope Point und die Klippen von Fortrose befinden. Zum Blowhole, denn Wasserfällen und in die Höhlen, welche Eintritt kosten und nur bei Ebbe besucht werden können, führen kleine Wanderungen die nicht länger als eine Stunde dauern. Wir fanden die Wasserfälle nicht sehr spektakulär, während die Höhlen (Zwei an der Zahl) beeindruckend waren, aber leider etwas kleiner als gedacht. Zwischen den beiden Wasserfällen ist uns am Straßenrand der Hauptstraße "The Lost Gypsy" aufgefallen, welcher durch viele Skurrile und pfiffige kleine Erfindungen begeistert. Man kann kostenfrei in den Bus hinein gehen und für wenig Geld sogar durch einen Garten im hinteren Bereich schlendern, welcher noch weitere süße Erfindungen bereit hält.
Tunnel Track
Wilkie See
Mc Lean Falls
The Lost Gypsy
Cathedral Caves
Purakaunui Falls
Jacks Blowhole
Die Curio Bay ist eine schöne, sehr ruhige Bucht, welche sich ideal zum surfen lernen eignet oder aber wie bei uns für einen ausgiebiges Sonnenbad. Direkt am Slope Point übernachteten wir auf einer Schafsfarm und verzichteten auf großes Programm, da das Wetter nicht mitspielte und es den ganzen Tag regnete. Beim Schlechtwetter-Programm, dass bei mir aus einem 1000 Teile Puzzle bestand, welches nicht das Bild auf der Packung zeigte, sondern das Bild was eine Figur von dem Bild auf der Packung zu sehen scheint lernte ich Patricia kennen, die mir dabei fleißig zur Hand ging.
Curio Bay
Unsere nächste Etappe führte uns über Intercargill nach Te Anau. In Intercargill machten wir einen kleinen Stopp und besuchten neben Dominos zum Mittagessen den Stadtpark, welcher ein paar Gehege mit heimischen Tieren wie dem Auckland Schwein beheimatete. In Te Anau bezogen wir am späten Nachmittag unser Quartier und siehe da Patricia hatte ihre Pläne geändert, da sie keinen Platz auf der Fähre nach Stewart Island bekommen hatte und ist uns direkt nach Te Anau gefolgt.

Fahrt zum Milford Sound
Schnee Spaziergang
Milford Sound
Wilder Kea auf einem Auto :)
Robben im Milford Sound
Postkartenmotiv
Bereits einige Tage zuvor hatten wir eine Schifffahrt auf dem Milford Sound gebucht und pünktlich um 8 Uhr morgens stand unser Shuttle auf der Matte des Hostels. Ausflüge bzw. Touren buchen wir in Neuseeland über "bookme.co.nz", da hier oft auch kurzfristig sehr günstige Angebote zu ergattern sind! Natürlich bleibt ein Preis/Leistungsvergleich vor Ort die beste Methode, um zu schauen welches Angebot für einen selbst am besten passt. Auf dem Weg zu unserem Schiff im Milford Sound machten wir einige Stopps am Straßenrand und bekamen die Möglichkeit für einige wundervolle Bilder von Landschaften, wilden Kea's und konnten unseren ersten Spaziergang auf neuseeländischem Schnee und Eis machen. Die Bootstour dauerte knappe 3 Stunden und führte uns bis an das Ende des Milford Sounds ins Meer. Für alle die noch nicht mit einem Kreuzfahrtschiff oder auf einer Fähre durch einen Fjord in Skandinavien gefahren sind ein wirkliches Highlight! Ich persönlich fand es auch sehr schön muss jedoch gestehen, dass mir die skandinavischen Fjorde mit vielen kleinen Inseln und Landzungen besser gefallen haben. Trotzdem bieten die hohen Berge auf Beiden Seiten des Fjords einen wirklichen WOW-Moment.

Am nächsten Tag ließen wir es uns nicht nehmen ein Stück des berühmten Kepler-Tracks zu wandern, da die Huts leider über Wochen hinweg ausgebucht waren, beschränkten wir uns auf einen Teil des Tracks, der hier in Neuseeland zu einem der wenigen Great Walks gezählt wird. Im Anschluss an unsere Tageswanderung machten wir uns auf den Weg ins berühmte Sport und Action Mekka Queenstown

Weiter gehts im nächsten Beitrag. Bis dahin bleibt reisefreudig!
Euer Life-Gourmet alias Daniel

Life_Gourmet / Autor & Editor

Ich bin ein abenteuerlustiger, neugieriger, optimistischer, ehrgeiziger, kontaktfreudiger Realist der es liebt sich Wissen anzueignen. Neue Herausforderungen sind mein Steckenpferd und ich liebe das Reisen und Erkunden neuer Orte und Kulturen.

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