Donnerstag, November 24, 2016

Australien - Ayers Rock, Kings Canyon + Alice Springs

Life_Gourmet
Welche Bilder hast du vor Augen wenn von Australien die Sprache ist ?



Neben der Skyline von Sydney und einer farbenfrohen Unterwasserwelt im Great Barriar Riff, ist es eine Straße in der Wüste die mit einem gelben Hinweisschild vor Kängurus warnt und ins "Nichts" führt. Mit Nichts ist natürlich die Weite des Landes, aber vor allem das Landesinnere von Australien rund um Alice Springs und den Ayers Rock gemeint.

Auf einer mehrtägigen Tour führt mich meine Reise von Adelaide durch das australische Outback zum Ayers Rock und im Anschluss nach Alice Springs.

Wie verlassen Adelaide und durchqueren eine der bekanntesten und ältesten Weinregionen Australiens das "Clare Valley". Unser erster Stop auf dieser Tour führt uns durch den kleinen Ort Port Germein, welcher direkt am Ozean liegt. Ein eher unspektakuläres Dorf, daher war unser Aufenthalt hier nicht von langer Dauer und wir verabschiedeten uns von der Küste ins Landesinnere. Nächster Halt ist der "Crocodil Forrest" in dem wir eine Wanderung durch uralte Felsschluchten entlang eines Bergbaches machten, bevor wir zum "Stony Creek" aufbrachen. Hier schlugen wir unser Camp für die erste Nacht auf und nach dem Abendessen ließen wir den Abend an einem knisternden Lagerfeuer ausklingen.

Port Germein (Habor)

Canyon im Stony Creek
Bereits in den frühen Morgenstunden, lange vor dem Sonnenaufgang brachen wir auf in Tag 2. Unser Ziel hieß Cooper Pedy, die Hauptstadt für den Abbau von Opalen. Wir besuchten eine originale Mine in der früher Opale abgebaut wurden und eine Kirche die unter der Erde gebaut wurde. Dieser Ort wirkt wie aus einem Sciencefiction Film, da die alten Minen später zu Wohnhäusern umfunktioniert werden und daher 70% des Dorfes mit über 3000 Einwohnern unter der Erde liegen. Wer den Film "The hills have eyes" kennt, kann sich vorstellen wie das wirken kann. Gedreht wurde dieser Film hier zwar nicht, aber zahlreiche andere Filme, wie zum Beispiel einer mit Vin Diesel auf dem Mars. In den frühen Abendstunden besuchten wir eine kleine Känguruaufzuchtstation in der verletze Kängurus aufgepeppelt und kleine Kängurus deren Mütter tot sind aufgezogen werden. Wie sollte es anders sein, auch wir schlugen unser Lager unter der Erde auf und nächtigten in einer alten Opalmine.

Coober Pedy - Hauptstadt der Opale

Känguruaufzuchtstation -  Cooper Pedy

"Untergrund Kirche" in einer alten Opalmine

Früh geht es am nächsten Tag auf die Straße zurück, denn vor uns liegen heute 800 km bis zum berühmten Ayers Rock und unsere erste Nacht unter klarem Sternenhimmel. Nach anstrengenden 9 Stunden Fahrt erreichten wir den Uluru (Ayers Rock) und nach einem Blick aus der Ferne fuhren wir direkt dorthin, um Ihn hautnah erleben zu können. Zum Sonnenuntergang errichteten wir unser Camp und fingen den mystisch wirkenden Felsen auf zahlreichen Bildern ein. Ein weiteres Highlight war der Sternenhimmel mit tausenden Sternen.


Der frühe Vogel fängt in diesem Falle den Sonnenaufgang ein. Gegen 6 Uhr ging die Sonne im Outback Australiens auf und dies nutzten wir natürlich, um den Uluru und seine Umgebung in wunderschönen Farben zu erblicken. Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Kata Tjuta im Valley of the winds. Hier unternahmen wir eine abwechslungsreiche etwas länger als 7.6 km lange Wanderung. Im Anschluss besuchten wir das Kulturzentrum Uluru und bewältigten die 10.4km lange Strecke und umrundeten den Ayers Rock. Aber alle Mühen wurden belohnt, denn unser Tourguide meinte er hätte noch nie so ein besonderen Sonnenuntergang beim Uluru gehabt wie mit uns und er macht das ganze immerhin schon 15 Jahre, aber ihr könnt euch bei den Bildern ja ein eigenes Bild machen. Wichtig zu erwähnen ist, dass wir zwar nicht bestes Wetter hatten, aber 2 Regenbögen und einen im Sonnenlicht strahlenden Ayers Rock.

Sonnenaufgang Uluru
Kata Tjuta im Valley of the winds
Kata Tjuta im Valley of the winds
Ayers Rock - Uluru
Ayers Rock - Uluru
Ayers Rock - Uluru
Ayers Rock - Uluru
Ayers Rock - Uluru
Sternenhimmel im Outback
Weiter geht's zum Kings Canyon für eine Trekking Tour. Eigentlich konnte die 2 Regenbögen am Ayers Rock kaum etwas schlagen, aber wir sollten eines besseren belehrt werden. Nach ca. 30 Minuten im Kings Canyon begann es zu regnen in Strömen. Neben uns und unter uns entstanden plötzlich kleine Flüsse und aus den Flüssen entstanden reißende Wasserfälle die den Canyon hinab stürzten. Wir konnten hautnah miterleben wie aus dem nichts Wasserfälle entstanden durch die wir zum Teil wanderten um unsere Tour fortsetzen zu können. Klitsch nass wateten wir durch Fitzen, Bäche und Wasserfälle entlang der Abhänge des wundervollen Canyons. Ein unvergessliches Erlebnis auch für unseren Tourguide, der zwar schon öfter bei Regen dort gewandert ist, aber nie in dem Ausmaße wie mit uns. Zwei Tourbusse die kurz nach uns gestartet sind gaben nach kurzer Zeit auf und kehrten aufgrund des Regens um, nicht allerdings wir, denn wir wanderten die vollen 7km mit zum Teil wirklich steilen Passagen bis zum Ende. Eine wundervolle Erinnerung wenn man realisiert, dass wir hier mitten im Outback Australiens waren und der seltene Regen in dieser Region dieses Abenteuer noch spezieller gemacht hat und nur wenige Menschen den Canyon so gesehen haben wie wir.

Kings Canyon
Kings Canyon
Kings Canyon (Australien Stein)
Kings Canyon (Plötzlich entstehende Wasserfälle)
Am folge Tag beendeten wir unsere Tour in Alice Springs. Natürlich nicht ohne vorher ein paar hundert Kilometer hinter uns zu lassen..


Life_Gourmet / Autor & Editor

Ich bin ein abenteuerlustiger, neugieriger, optimistischer, ehrgeiziger, kontaktfreudiger Realist der es liebt sich Wissen anzueignen. Neue Herausforderungen sind mein Steckenpferd und ich liebe das Reisen und Erkunden neuer Orte und Kulturen.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Coprights @ 2016, Blogger Template