Dienstag, November 24, 2015

Irland + Nordirland - Erkundung mit dem Auto

Life_Gourmet
Irland ist ein westeuropäischer Inselstaat mit der Hauptstadt Dublin (ca. 1,5 Millionen Einwohner).
Die Amtsprachen sind Englisch und Irisch und die Währung ist der Euro. Nordirland ist ein eigenes Land auf der selben Insel, gehört aber zu Goßbritannien. Die Hauptstadt ist Belfast (ca. 340.000 Einwohner). Die Währung ist der britische Pfund und das Staatsoberhaupt ist die Queen.



Mein Besuch:

Dieser Trip ins Land der Kobolde, Harfen und Feen war eine selbst organisierte Autotour über 8 Tage im schönen Irland - Éire.
-Tag 1 | Flug nach Dublin -> Kilkenny
-Tag 2 | Kilkenny -> Cork -> Killarney
-Tag 3 | Killarney -> Ring of Dingle + Ring of Kerry
-Tag 4 | Ring of Kerry + Cliffs of Moher
-Tag 5 | Connemare + Kylemore Abbey
-Tag 6 | Westport + Sligo
-Tag 7 | Nordirland /Giants Cause Way
-Tag 8 | Belfast + Dublin
-Tag 9 | Heimreise 
 Strecke: 2194km
 Tagesetappen: 200-300km
 Darstellung: Zeigt nur den groben Weg.
 Übernachtung: B&B - ca. € 30-40 je Person/Nacht
 Gesamtbudget: ca. € 550,00 je Person inkl. Flüge


Tag 1 - Route: Dublin -> Wicklow Mountains -> Kilkenny

Unseren Mietwagen haben wir vorher im Internet inklusive allen Versicherungen gebucht. Dennoch versuchte der Anbieter uns vor Ort weitere (in unseren Augen unnötige Versicherungen anzudrehen). Also Vorsicht beim Abholen des Mietwagens, sonst entstehen unnötige, weitere Kosten. Nach dem Ersten herantasten an den Links-Verkehr (vom Parkplatz runter geht es direkt in einen 4 spurigen Kreisverkehr), führte unser Weg durch die Wicklow Mountains ins wunderschöne Kilkenny.

Die Stadt besticht durch die typischen Stilelemente irischer Kleinstädte, süße kleine Geschäfte, viel grün und wunderschöne Gebäude (u.a. Schloss, Kirchen).

B&B - Gab es einige und auf Anhieb war ein Zimmer gefunden !
Kilkenny Castle
Barbers Shop in Kilkenny



Tag 2 - Route: Kilkenny -> Youghal -> Cork -> Killarney
Nach unserem ersten typisch irischen Frühstück und einem kleinen morgentlichen Spaziergang durch Kilkenny führte uns die Fahrt mit unserem Mietwagen weiter in Richtung Süden.
Man glaubt es kaum, doch auf unserem Weg an der Südküste entlang sahen wir unsere ersten irischen Palmen und natürlich das Meer. Uns begegneten Ruinen, kleine Fischerdörfer und wie Ihr sehen könnt auch die Sonne !  Angekommen in Cork bummelten wir durch die zweitgrößte Stadt Irlands, schlenderten übers Unigelände, sowie durch den berühmten "English Market Cork". Diese Stadt hat schon viel mehr moderne Elemente a la "Hafencity Hamburg". Am Nachmittag verließen wir Cork um unser Schlafquatier in Killarney aufzuschlagen.

B&B - Gab es wieder einige und ein Zimmer war sofort gefunden !

Burgruine in der nähe von Youghal
St. Fin Barre's Cathedral


Tag 3 - Route: Killarney -> Ring of Dingle + Ring of Kerry
Zum Frühstück waren wir auf einer großen Hotelanlage außerhalb von Killarney eingeladen, da dort ein ehemaliger Arbeitskollege von mir nun am "schaffen" ist. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum "Ring of Dingle", leider spielte das Wetter nicht so mit wie in den letzten Tagen, jedoch sind die langen Küstenabschnitte mit Ihrer unedlichen Weite dennoch sehr sehr schön anzusehen.
In "Dingle" kann man den Delfin "Funghi" besuchen. Es gibt "Funghi-Schiffe" mit denen fahrt Ihr zur Einfahrt des Hafens, ein Stück Richtung Meer hinaus. Die Fahrt müsst Ihr nur bezahlen, wenn Ihr den Delfin zu sehen bekommt. Dieser lebt dort scheinbar seit vielen Jahren und ist ein Symbol der Stadt geworden. In den Pizzerien vor Ort gab es komischerweise keine "Pizza Funghi", warum bloß?
Nach der Rückkehr nach Killarney setzen wir den besagten Arbeitskollgen ab und unsere Reise auf dem "Ring of Kerry" fort. Vorbei am "Muckross House", einem Wasserfall, dem Lady's View und vielen weiteren wundervollen Plätzen!  
Tipp: Fahrt den Ring of Kerry von Süden nach Norden! Warum? Alle Bustouristen bzw. die Busse dürfen nur von Norden nach Süden fahren, aufgrund der Abhänge und engen Straßen.
Daher ist die Fahrt deutlich entspannter in die andere Richtung!

B&B - Als einer der Haupt-Touristenziele gibt es keine Probleme auf dem Ring of Kerry.

Wasserfall nähe Killarney
Muckross House


Strand nähe Dingle

Tag 4 - Route: Ring of Kerry -> Limerick -> Cliffs of Moher (Doolin)
Die Reise ging weiter auf dem 2 Teil des Ring of Kerry, welcher mindestens genauso viele Facetten aufweist wie der erste Teil. Weiter über die wundervolle Stadt Limerick, welche als Mittelpunkt eine alte Burg in der Stadtmitte hat, die als Museum ausgebaut ist. Wir hingegen fanden die kleinen Kapellen mit ihren uralten Friedhöfen und Grabsteinen viel Interessanter.
Bei den Cliffs of Moher gibt es ein riesiges Besucherzentrum, welches den Staat veranlasst hat, die Klippen, welche ja eh eine Touristenattraktion sind mit Eintritt zu belegen.
Wir haben den Eintritt bezahlt, da das Parken außerhalb des Besucherzentrum-Parkplatzes in unmittelbarer Nähe leider nicht möglich war und wir erneut nicht soviel Glück mit dem Wetter hatten. (Strömender Regen)

B&B - Das in der nähe gelegene Doolin bietet eine vielzahl an B&B's.



Staigue Fort - Ring of Kerry


Cliffs of Moher
Cliffs of Moher


Tag 5 - Route: Cliffs of Moher -> Galway -> Sky Road -> Clifden/Connemare -> Kylemore Abbey
Weiter geht die fahrt in Richtung Norden! Durch Galway + Clifden hindurch auf der Sky Road entlang an der Westküste des Landes. Man merkt wir sind im wilden Westen, denn alles hier ist noch etwas natürlicher, etwas weniger touristisch, einfach noch etwas unberührter.
Mit einem Stop im Connemare Nationalpark und einem entspannenden Spaziergang entlang der Serpentine die Berge hoch und wieder runter...
Als letztes Ziel dieses Tages besuchten wir die Kylemore Abbey, welche am Grunde eines Berges errichtet wurde und ein unglaubliches Panorama bietet mit dem vorgelagetem See und den kleinen Wasserfällen/Bächen die den Berg hinunter fließen. Leider mit ca. € 12,00 ein relativ kostspieliger Eintritt für Sparfüchse, aber sicher lohnenswert!

B&B - Ganz in der Nähe ein Stück die Straße weiter Richtung Norden gibt es ein paar B&B's.
            Zum nächsten Restaurant ist es allerdings ein paar km (15-20).

Cottage

Kylemore Abbey
Kylemore Abbey


Tag 6 - Route: Kylemore Abbey -> Westport -> Sligo (Strandhill)
Auf dem Weg nach Sligo besuchten wir den Ballycroy National Park der sich zum Teil auch direkt an der Hauptstraße entlang schlängelt. Wie der Steeg unten auf dem Bild zeigt. In Sligo waren wir in der Stadt etwas shoppen und besuchten die Sligo Abbey. Leider war das Parken etwas teuer, daher sind wir relativ zügig weiter gefahren zum Glencar Waterfall, welcher uns von unserer B&B Hausmutter der letzten Nacht empfohlen wurde. Unser Quatier bezogen wir heute im schönen Strandhill direkt am Wasser.
Tipp: Direkt am Strand gibt es die Strandbar und immer ab 17 Uhr serviert diese Pizza direkt aus dem Steinofen... sehr lecker! Genau wie das Eis von der Eisdiele gegenüber!

B&B - In Strandhill gibt es einige B&B's und dies war sogar das Günstigste und gleichzeitig geräumigste von allen B&B's.


 

Tag 7 - Route: Sligo (Strandhill) -> Nordirland / Giants Cause Way
Heute verlassen wir Irland und begeben uns ins Land der Queen. In Nordirland ist natürlich auch Linksverkehr, anders hingegen ist das man hier in "Miles per hour" rechnet und somit nicht mehr in km wie noch in Irland! Auch der € ist hier kaum anzutreffen, als Teil von Groß Britanien ist die Währung Nordirlands der Britische Pfund. Bei Londonderry/Derry überquerten wir die Grenze und reisten an der Küste entlang zum Giants Cause Way (Den Weg der Riesen). Unsere Tagesetappe endete in Ballycastle. Der Weg der Riesen ist übrigens sehr sehr Sehenswert, nehmt euch viel Zeit dafür, denn das Gelände ist wirklich riesig.

B&B - Auch hier gab es viele B&B's und genügend Restaurants in der Umgebung.



Giants Causeway
Giants Causeway
Giants Causeway
Giants Causeway

Tag 8 - Route: Ballycastle -> Belfast -> Dublin
Fast ist unsere Reise schon zu Ende, doch heute gibt es noch eines unserer Highlights.
Nach einem Kurzstopp in Belfast, wo leider vieles gesperrt war, da ein Feiertag in GB war mit Paraden usw., entschlossen wir uns dazu direkt nach Dublin weiter zu fahren. Dort schnupperten wir unsere letzte irische Luft für diesen Urlaub. Natürlich Stand ein bisschen Sightseeing auf unserem Plan: Whiskey Museum, Trinity College, St. Patricks Catherdral und und und..

B&B - Dies war das einzige B&B, welches wir bereits vor Reiseantritt gebucht hatten. Natürlich direkt nähe des Flughafens mit Transfer-Möglichkeit.

Dublin


Tipps kurz Zusammengefasst:
- Linksverkehr (in Ortschaften 50km, Landstraßen 100km) + 0,8 Promille Grenze
- Mietwagen am Besten schon in Deutschland buchen inkl. Versicherungen
- Abholung des Autos -> Es wird versucht euch weitere Versicherungen auf zuquatschen!
- B&B's ca. € 40,00 je Person einrechnen -> bucht die nicht vorher.. schaut vor Ort wo ihr bleibt!
- Bei der Budgetplanung beachtet auch Eintrittsgelder (Burgen, Kloster, usw.)
- "Maut" in Dublin -> Auf einer Autobahn ist Maut (Tall) zu entrichten, dies ist an jeder Tankstelle
   in derUmgebung möglich. ACHTUNG -> Ihr müsst euch selbst drum kümmern, sonst können
   Strafzahlungen fällig werden.
- In Nordirland sind Meilen + Pfund (Währung) zu beachten.
   (in Ortschaften 45km = 28M/h, Landstraßen 96km=60M/h, Autobahn 112km = 70M/h)
   + 0,1 Promille Grenze

Unnützes Wissen über Irland:
- Männern wurden in Irland die Nippel abgeschnitten, damit Sie nicht König werden konnten.
  Grund: An den Nippeln des Königs zu saugen, war ein Zeichen der Unterwerfung.
- Auf Irland gibt es keine einheimischen Schlagen.
- Es gibt einen exakten Nachbau des "Weißen Hauses" in Irland.
- Es gab früher ein Gesetz, dass verboten hat über Wiesen zu rennen, weil da Kobolde + Feen wohnen.


Life_Gourmet / Autor & Editor

Ich bin ein abenteuerlustiger, neugieriger, optimistischer, ehrgeiziger, kontaktfreudiger Realist der es liebt sich Wissen anzueignen. Neue Herausforderungen sind mein Steckenpferd und ich liebe das Reisen und Erkunden neuer Orte und Kulturen.

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