Träume.
Die Möglichkeit das Träume wahr werden können,
macht das Leben erst interessant.
Lebe.
Die einzige Möglichkeit, etwas vom Leben zu haben,
ist, sich mit aller Macht hineinzustürzen.
Genieße.
Genieße den Augenblick,
denn der Augenblick ist dein Leben.
Reise.
Jede große Reise
beginnt mit einem kleinen Schritt

Sonntag, November 26, 2017

Kanada - Vancouver + Nationalparks

Life_Gourmet
Nach meiner Stippvisite in Mexiko/Cancun geht es weiter nach Vancouver/Kanada. Tatsächlich passiert mir etwa, dass mir noch nie passiert ist: Der Flieger hatte nur ca. 10 Gäste und quasi jeder eine eigene Stewardess, desweiteren war die Beinfreiheit erstaunlich groß, trotz eines normalen Sitzplatzes und schließlich landeten wir tatsächlich 1 Stunde früher wie geplant in Kanada. Für die Einreise muss man im Vorwege Online ein Formular (ETA) ausfüllen und dann erfolgt das ganze normale „man wird ausgefragt Prozedere“ beim Einreisen. Etwa 10 Minuten erzählte ich erst einem Beamten und später einer weiteren Beamtin, was ich in Kanada geplant habe, wie lange ich bleibe, usw., bevor die engagierten Beamten mir den Pass aushändigten und mich einreisen ließen.

Die ersten Tage in Vancouver verbrachte ich bei einer älteren Dame, die mir über die Couchsurfing App einen Schlafplatz anbot. Eine wirklich sehr interessante, reiselustige Frau! In den 4 Tagen Vancouver erkundete ich die Stadt und machte mich sowohl Zu Fuß, als auch mit einem anderen Nutzer der Couchsurfer App per Auto mit der Umgebung vertraut. Über Facebook plante ich bereits mit anderen einen Roadtrip durch die Nationalparks und nachdem alle woher geplanten Dinge in Sachen Auto nicht klappten, mieteten wir kurzerhand ein Auto und starteten zu 4 ins Abenteuer einige Nationalparks Kanadas zu entdecken.
Von Vancouver aus starteten wir in Richtung Hope, welches wir durchquerten, um unsere ersten beiden Nächte in Kamloops zu verbringen. Nach der 1 Nacht machten wir einen Tagesausflug nach Salmon Arm und zurück und gewöhnten uns erst einmal an das hier herrschende Klima von -10 Grad Celsius. Natürlich hielten wir an diesem Tagestrip an zahlreichen Seen, in kleinen Dörfern und an verschiedenen Aussichtspunkten, um die wundervolle Landschaft zu genießen! Am 3 Tag unserer gemeinsamen Reise geht es von Kamloops weiter nach Clearwater. Wir starten früh am Morgen, da unser Tagesprogramm für den Wels Gray Regional Park geplant ist, indem wir einige Wasserfälle besuchen die zum Teil sogar gefroren sind und trotz der Kälte dürfen einige kleinere Treks im Programm nicht fehlen. Von Clearwater geht es weiter in den Jasper National Park in dem wir 2 Nächte eingeplant haben. Wieder starten wir früh, um die dich recht üppige Zahl an Kilometern zu überwinden, aber die Straßenverhältnisse sind bestens, sodass wir früh genug ankommen, um einen Stopp am Kinney See einzulegen und einige Stunden zu wandern. Im Hotel nutzen wir abends das Angebot eines Whirlpools und bei -12 Grad setzen wir uns nur mit Mütze und Badehose bekleidet in den Aussen-Whirlpool und genießen die Sicht auf die Sterne.
Für den nächsten Tag steht dann eine Fahrt zum Maligne See auf dem Plan und dabei laufen uns tatsächlich einige Elche über den Weg, welche wir aus etwas Distanz aus unserem Auto beobachten. Leider fällt die zweite Hälfte des Tages ins Wasser, da einer unser Reifen Luft verliert und wir dieses beheben lassen müssen. Irgendwie haben wir nicht wirklich Glück mit diesem Mietwagen, denn bereits am zweiten Tag machte sich ein Riss in der Windschutzschreibe breit, obwohl weder Steinschlag noch unebene Straßenverhältnisse auf den plötzlich entstandenen Riss hindeuteten. Glücklicherweise haben wir sowohl Glas und Reifenschäden mit versichert!
Weiter geht es in Richtung Süden durch den Ice-Field Park für einen Abstecher nach Lake Louise, bevor wir weiter nach Golden fahren und dort 2 Nächte verbringen. Auf der Fahrt in Richtung Süden sind die Straßenverhältnisse schon deutlich schlechter (2 Pässe müssen überwunden werden) aber für unseren kleinen Flitzer auch ohne Probleme machbar, da es tagelang nicht geschneit hatte. Abstecher zum Sunwapta Wasserfall, zum Bow Lake und ein Stopp an der Saskatchewan Fluss Überquerung sind wärmsten zu empfehlen auf dieser Strecke, um das ein oder andere schöne Foto zu schießen.
Nach der 1 Nacht die wir erst spät abends in Golden angekommen sind, nutzten wir den folgenden Tag um den Ort Radium Hot Springs etwas zu erkunden. Das Wetter spielte leider nicht so mit wie an den vorherigen Tagen, sodass wir nach einer 3 stündigen Wanderung in eine der zahlreichen natürlichen, heißen Quellen einkehrten und für einige Stündchen im kanadischen Wasser plantschte, während es unaufhörlich auf unsere Köpfe herunter schneite. Natürlich darf durch eine Tour durch die Nationalparks der in und um Banff nicht fehlen, sodass hier unser nächster Halt angesetzt war.  Erneut passierten wir Lake Louise und machten einen Halt am Johnson Canyon, der sich uns wie einige der Wasserfälle ziemlich zugefroren präsentierte. Ohne Probleme kann man hier einige Stunden verbringen und bis zum Ende der Wanderroute wandern, allerdings sollte man sich Spikes besorgen, wenn das Wetter entsprechend schlecht ist.
In Banff spielte das Wetter nun gar nicht mehr mit, sodass wir zwar einige Orte besuchten, aber die Bilder fast alle ein Reinfall sind. Zu empfehlen ist ein Besuch des „Cave and Basin National Historic Site“, welches die Geschichte und Entstehung der Nationalparks in Kanada erzählt und das sogar kostenlos mit einem Pass für den Park (der 2017 ja auch kostenlos ist). Weitere nette Fleckchen sind der See Minnewanka und ein Aufstieg auf den Tunnel-Mountain. Natürlich gibt es viele weitere Sachen zu erkunden, aber wie bereits erwähnt spielte bei uns das Wetter nicht so richtig mit, daher waren einige Dinge geschlossen.

Am folgenden Tag teilte sich unser Grüppchen auf, denn wir ließen 2 unserer Mitfahrer in Banff zurück (die reisen weiter in Richtung Osten), während wir das Auto zurück nach Vancouver bringen. Wir starten früh und durchqueren auf unserer Rückfahrt noch den Glacier Nationalpark, bevor wir eine weitere Nacht in Kamloops verbrachten. Am folgenden Tag fuhren wir zurück nach Vancouver und konnten das Auto pünktlich an die Vermietung übergeben. Ein Haken hatte das Ganze, denn deren Systeme waren seit einige Stunden tot, sodass wir nun alles handschriftlich erledigen mussten und man mir keinen Schadensbericht inkl. Rechnung erstellen konnte. Man versicherte mir, dass man mir diese in den nächsten Tagen zukommen lässt (brauche ich für die Versicherung, um das Geld erstattet zu bekommen) Leider erhielt ich auch 1 Woche hinterher nichts, aber ich bin immer noch dran!
Nach 2 weiteren Tagen in Vancouver an denen ich mich zum größten Teil um meine Weiterreise in die USA kümmerte, verließ ich Kanada auch schon wieder und reiste per Bus weiter nach Seattle.

Samstag, November 25, 2017

Mexiko - Stippvisite bei den Mayas

Life_Gourmet
Am frühen Abend landet meine Maschine aus Bogota auf dem Flughafen von Cancun in Mexiko. Mit einem Collectivo ging es direkt in Richtung Stadt zu meiner Unterkunft. Nach dem einchecken und beziehen meines Bettes für die nächsten Tage, machte ich mich direkt auf zum einkaufen, denn obwohl es im Flieger ne Kleinigkeit zu essen gab hatte ich dennoch Hunger. Nicht weit entfernt gibt es eine große Shopping Mall mit einem Supermarkt im Erdgeschoss, sodass ich direkt fündig wurde und zurück im Hostel am Herd landete.

Der folgende Tag stand ganz im Zeichen der Organisation von Ausflügen zu verschiedenen Maya Ruinen in der Umgebung von Cancun. Da ich nur einen Stopover von 5 Tagen in Mexiko eingeplant habe, bevor es weiter nach Kanada geht ist die Auswahl etwas beschränkt und ich wähle natürlich Chichén Itzá (der bekannteste von allen) und die Anlage in Tulum (Lage am Meer) aus.

Chichén Itzá wurde in einer Internetabstimmung zu einem der "neuen 7 Weltwunder" gewählt und gilt als eine der bedeutendsten Ruinenstätte aus der späten Maya-zeit. Das wohl berühmteste Gebäude ist eine Stufenpyramide, welche relativ Zentral in der Anlage liegt. Die Maya gelten als eines der Völker, welches einen Kalender nach heutigen Modell bereits vor Jahrhunderten entwickelten und so ist auch diese Pyramide mit 91 Stufen x 4 Seiten = 364 + 1 Plattform auf der Spitze = 365 an diesen angelehnt. Die Symbolik ist ähnlich wie bei den Ägyptern ein sehr wichtiger Punkt für die Maya und besonders beeindruckend ist, dass wenn man direkt vor eine der Treppen der Pyramide in die Hände klatscht diese die Schallwellen zurück wirft und ein lautes Geräusch ertönt.

Die Tour startet indem ich an meinem Hostel abgeholt werde und natürlich sammeln wir noch weitere Leute ein. Etwas außerhalb der Stadt sammeln sich dann mehrere Minibusse und die Leute werden in verschiedene größere Busse verteilt (englisch und spanisch Sprechend). Die Fahrt in Richtung Süden dauert knapp 2 Stunden. Als erstes werden wir in eines "Touristendörfer" raus gelassen, um Souvenirs zu kaufen, anschließend gibt es Mittag von einem Buffet. Anschließend geht es dann direkt weiter zum Tempel Gelände von Chichén Itzá. Wir erhalten eine 90minütige Führung, bevor wir dann 60 Minuten Zeit haben, um das Gelände alleine zu erkunden und Fotos zu schießen.

Weiter geht es zu einer Cenote in der wir schwimmen gehen können und natürlich nutze auch ich die Gelegenheit für ein kleines Bad, denn immerhin gibt es auf der Tempelanlage kaum Schattenplätzchen und es ist über 35 Grad Celsius warm. Eine Cenote ist eine Kalksteinhöhle bei der über die Jahrhunderte die Höhlendecke eingestürzt ist und das Wasser in der Cenote bleibt durch eine unterirdische Verbindung zum Grundwasser (Quellen) stets frisch.

Der letzte Halt auf dieser Tour ist die Stadt Valladolid, welche einer der ältesten spanischen Orte auf der Halbinsel Yucatán ist und auf einem alten Mayatempelgebiet errichtet wurde. Anschließend geht es zurück nach Cancun.
Chichén Itzá
Chichén Itzá
Chichén Itzá
Chichén Itzá
Cenote
Da ich nur 5 Nächte in Mexiko habe, geht es direkt einen Tag später weiter mit einer anderen Tour. Wieder sammelt mich ein Tourbus ein und diesmal bleibt es bei dem Minivan. Nachdem alle Leute eingesammelt waren, fuhren wir direkt zum Tempelgelände von Tulum.

Die Tempelanlage von Tulum liegt an einem Küstenstreifen an der Karibikküste von Mexiko etwas mehr als 100km südlich von Cancun. Die Stätte wurde um das Jahr 1200 besiedelt und galt im 16. Jahrhundert als bedeutender Handelsknotenpunkt, der mehrere Mayaregionen verband. Gegen 1901 wurde die Festung Tulum als letzte Maya-Siedlung von mexikanischen Truppen eingenommen und viele Gebäude komplett zerstörrt.
Tempel von Tulum
Tempel von Tulum
Tempel von Tulum
Tempel von Tulum
Weiter geht es zum Tempel von Coba, welcher den einzige Maya-Pyramide besitz, die man heute noch erklimmen kann. Vermutlich wird dies aber auch bald vorbei sein, da dieses Mayagebiet immer beliebter wird und es sicher nur eine Frage der Zeit ist bis es zum Unesco Kulturerbe ernannt wird.
Tempel von Coba
Tempel von Coba
Meine restlichen Tage in Cancun genieße ich am Strand und im Hostel, um meine Weiterreise nach Kanada zu planen und weitere Leute für einen Roadtrip in die Nationalparks zu finden. Mehr dazu findet ihr dann im nächsten Bericht über Kanada.

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